Ich heiße Gernot Grassl, lebe in Wien und bin Film Editor mit Schwerpunkt Dokumentarfilm. Momentan bin ich bis Februar 2020 ausgebucht, für Beratungen zu Schnitt und Dramaturgie findet sich aber meist Zeit. Meine bisherigen Arbeiten finden Sie in meiner Filmographie, für Projekt-anfragen bitte ich um ein Email an: office@gernotgrassl.com

  • Für die Ausstellung des österreichischen Surrealisten, Kunstheoretikers, Sammlers und Abenteurers Wolfgang Paalen (1905-59) im Unteren Belvedere, die am 3.Oktober eröffnet wird, habe ich soeben zusammen mit dem Regisseur Herbert Krill mehrere Kurzfilme und Clips geschnitten.

    Besonders eindrucksvoll war ein zwanzigminütiges Interview, das Herbert im Sommer 2018 in Los Angeles mit Luchita Hurtado (siehe Screenshot) führte, einer jetzt 99jährigen Dame, die in den Vierzigerjahren mit Wolfgang Paalen verheiratet war. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters kann sie sich noch sehr genau an vieles von damals erinnern. wie zum Beispiel an die gemeinsamen Flüge nach Chiapas, wohin sie mit Paalen reiste, um präkolumbianische Kunst aufzustöbern. Dieses Interview wird in der Ausstellung auf einem Bildschirm zu sehen und mit Kopfhörern zu verfolgen sein.


    Luchita Hurtado, Los Angeles, 2018 (screenshot: Jörg Walther, ©Herbert Krill)
    Aus diesem Interview und einem weiteren, mit der aus Wien stammenden Kunstsammlerin Gertud Parker (die auch schon in ihren Achtzigern ist), zusammen mit Fotos und Home Movie-Material stellten wir einen elfminütigen Kurzfilm zusammen. Er wird in den Social Media des Belvedere eingesetzt werden, vor allem wohl auf Youtube.

    Einige kürzere Clips (1-2 Minuten) und ein Teaser (25 Sekunden) werden auf Twitter, Facebook und Instagram zu sehen sein. Wir sind schon gespannt, wie das alles „rüberkommen“ wird!
    Die Ausstellung  läuft von 4.10.19-19.1.2020, nähere Informationen des Belvedere Museum auf diesen Seiten:
    Website   Facebook   Twitter   Instagram   Youtube

     


  • Kinodokumentarfilm | 102 min | Buch und Regie: Oliver Bruck | Schnitt & Dramaturgie: Gernot Grassl | Kamera: Sebastian Postl | Musik: Marcus Nigsch | Postproduktion: Johann Steinegger  | Tonmischung: Markus Bieder | Produktionsleitung: Claudia Puck | Eine Produktion der Postl Film

     
    „Ein Film, der einer Sensation gleichkommt: Eigentlich ist der Hans-Hass-Aficionado Oliver Bruck nur auf der Suche nach Lesestoff, als er in einer niederösterreichischen Garage hunderte Filmdosen entdeckt, die sich als das Archiv des Unterwasserfilmpioniers entpuppen. Bruck übergibt das Material dem Filmarchiv Austria und beginnt mit dem Sichten. Er begibt sich auf die Suche nach Wegbegleitern und Familienangehörigen und versucht, mehr über die Person Hans Hass zu erfahren. Das Porträt einer vielschichtigen wie ambivalenten Persönlichkeit, wie man es nicht alle Tage sieht.“
    (Florian Widegger, Filmarchiv Austria)

    WIEN-PREMIERE am Donnerstag,16.05.2019 um 20.30h
    im Metro Kinokulturhaus, historischer Saal
    In Anwesenheit von Oliver Bruck, Sebastian Postl, Marcus Nigsch und Gernot Grassl
    Freier Eintritt für FAA-Clubmitglieder (mit Begleitung)

    Metro Kinokulturhaus
    Johannesgasse 4
    1010 Wien
    Ticket-Reservierung: reservierung@filmarchiv.at
    oder unter +43 1 512 18 03

    Weitere Termine von EXPLORING HANS HASS:

    Fr 17.5. 18 Uhr, Eric Pleskow Saal
    Sa 18.5. 20 Uhr, Eric Pleskow Saal
    So 19.5. 13 Uhr Filmfrühstück, Historischer Saal, in Anwesenheit des Filmteams
    Mo 20.5. 18 Uhr, Eric Pleskow Saal
    Di, 21.5. 17 Uhr Historischer Saal, in Anwesenheit des Filmteams
    Mi 22.5. 18 Uhr, Eric Pleskow Saal
    Mo 27.5. 20 Uhr, Eric Pleskow Saal
    Do 30.5. 18 Uhr, Eric Pleskow Saal
    Fr 31.5. 20 Uhr, Eric Pleskow Saal
    So 2.6. 18 Uhr, Eric Pleskow Saal
    Di 4.6. 20 Uhr, Eric Pleskow Saal

    Mehr Infos unter www.filmarchiv.at

  • Berlin (Internationale Filmfestspiele / Kulinarisches Kino)
    Thessaloniki (Documentary Festival)
    Recklinghausen (Kirchliches Filmfestival)
    Copenhagen (CPH:DOX – International Documentary Film Festival)
    Buenos Aires (Festival Internacional de Cine Independiente (BAFICI))
    Cuernavaca (CinemaPlaneta – Environmental Film Festival)
    Espoo (Espoo Ciné International Film Festival)
    Warsaw, Wroclaw, Bydgoszcz, Lublin (Millennium Docs Against Gravity Film Festival)
    Turin (CinemAmbiente – Environmental Film Festival)
    Galway (Film Fleadh)
    Ludwigsburg (NaturVision Filmfestival)
    Eckernförde (Green Screen – Internationales Naturfilmfestival)
    Edinburgh & Glasgow (Take One Action Film Festival)
    Pirenópolis (Slow Filme – Festival Internacional de Cinema e Alimentação)
    Tirana (International Human Rights Film Festival Albania)
    Haifa (International Film Festival)
    Bergen (International Film Festival)
    Wieck a. Darß, Prerow, Stralsund (Darßer NaturfilmFestival)
    Madrid (Another Way Film Festival)
    Bozcaada (BIFED – International Festival of Ecological Documentary)
    Seia (CINEECO – Festival Internacional de Cinema Ambiental de Serra da Estrela)
    Valladolid (International Film Festival)
    Bremen (Utopia Filmfestival)
    Türkheim, Bad Wörishofen, Sontheim (Unterallgäuer Umwelt-Filmwochen)
    Belgrade (Green Fest – International Green Culture Festival)
    Joensuu (Rokumentti Rock Film Festival)
    Aberdeen (Take One Action Film Festival)
    Lünen (Kinofest – Festival für deutsche Filme)
    Lüneburg (Lüneburger Umwelt-Filmtage)
    Moscow (ECOCUP International Green Documentary Film Festival)
    Ankara, Antalya, Istanbul, Giresun, Kars… (EU Human Rights Film Days)

     

  • Kinodokumentarfilm, A 2019, 100 min / Regie: Oliver Bruck / Montage und Dramaturgie: Gernot Grassl / Kamera: Sebastian Postl / Musik: Markus Nigsch / Produktionsleitung: Claudia Puck / Postproduktion: Johann Steinegger / Tonmischung: Max Bieder / Produzent: Sebastian Postl

    Mit großer Freude darf ich verkünden, dass mein Herzblut-Projekt von 2018/19, EXPLORING HANS HASS von Oliver Bruck, bei der Diagonale´19 in Graz seine seine Premiere feiert! Und zwar am

    20.03.2019, 13 Uhr, Filmzentrum Rechbauerkino, Graz

    Unser Film wird im Rahmen der Diagonale nochmal gezeigt:
    Samstag, 20.30 Uhr, im UCI Innenhof, Saal 6. einzelkargen noch erhältlich.
    See you there!

    Alle Details zum Film unter www.exploring-hans-hass.com.

  • Große Überraschung bei der Preisverleihung der Diagonale am Samstag: Nikolaus Geyrhalters Film „Die bauliche Maßnahme“, den ich in Zusammenarbeit mit Kollegin Emily Artmann geschnitten habe, gewinnt den Großen Diagonale-Preis für Dokumentarfilm 2018!

    Begründung der Jury:
    „Viel ist zurzeit von „denen da oben“ und „denen da unten“ die Rede. Der Film, den wir auszeichnen, entscheidet sich für „die da unten“ – nicht in einem sozialromantischen Sinne, sondern einem buchstäblichen. Er bleibt auf dem Boden und trifft dort Menschen, sieht ihnen zu, hört ihnen zu. „Die da oben“ werden hingegen zu einer schrillen, hysterischen Tonspur – einer Tonspur, deren Echo durch ganz Europa hallt und doch dort unten, wo der Film ist, nicht hohler nachklingen könnte. Wenn ein Film so klug unterscheiden kann zwischen dem Gesagten und dem Gelebten – vielleicht können wir das ja alle. ”

    Mehr zu den Preisträgern 2018 auf der Diagonale-Homepage.

    Ein Termin für den Kinostart ist noch nicht fixiert, momentan wird der Film noch Festivals angeboten. Nach den ausgelassenen Reaktionen des Grazer Diagonale-Publikums bin ich gespannt, wie der Film auf anderen Festivals ankommt!

  • „Das ist es, was Filme können.“
    Georg Seeßlen, epd-film.de
     
    „Bootes flotte, didaktische und absolut massentaugliche Doku ist unterhaltsam und erschütternd zugleich.“
    Kurier
     
    „Konsumenteninformation, die rockt!“
    Kronen Zeitung
     
    „Fatal: Werner Bootes aufklärerische Doku The Green Lie“
    Der Falter / Das Beste der Woche
     
    „Werner Boote […] ging perfiden Strategien der Industrie auf den Grund. Der traurige Schmäh von einer Wirtschaft, die nachhaltig geworden sein will.“
    Kleine Zeitung
     
    „Werner Boote […] entlarvt mit der Autorin Kathrin Hartmann den großen Schwindel der industriellen Nachhaltigkeit.“
    Tiroler Tageszeitung
     
    „Dem Duo Boote/Hartmann gelingt es nachhaltig, ein breites Publikum anzusprechen und Bewusstsein zu schaffen […] Ein Film, nach dem man sich mindestens dreimal überlegt, ob die M&Ms jetzt wirklich nötig sind.“
    skip
     
    „In Summe zeichnet „The Green Lie“ […] das Bild einer Gesellschaft, die sich und ihre Welt für den Profit von Konzernen selbst zerstört […] Gleichzeitig tragen diese Unternehmen grüne Logos, schmücken sich mit Siegeln für Nachhaltigkeit und propagieren in Werbespots eine heile Welt.“
    news
     
    „Den schockierenden Bildern einer entfesselten Konsumgesellschaft stellt Boote ein „good cop, bad cop“-Konzept gegenüber. Während er vor der Kamera den naiven Konsumenten mimt, übernimmt Hartmann die Rolle der Expertin. Das Resultat sind Pingpong-Dialoge, die nie die Ernsthaftigkeit des Themas aus den Augen verlieren.“
    Kleine Zeitung
     

    Weiters noch 2 interessante Interviews mit Werner Boote im Standard und DATUM.


  • Kinodokumentarfilm, A 2018, 105 min / Regie & Kamera: Nikolaus Geyrhalter Regieassistenz, Recherche, Ton: Eva Hausberger / Schnitt: Emily Artmann, Gernot Grassl / Produzenten: Markus Glaser, Wolfgang Widerhofer, Michael Kitzberger, Nikolaus Geyrhalter


    Brennpunkt Brenner. Ausgehend von der befahrbaren Grenze zwischen Italien und Österreich vermisst Die bauliche Maßnahme jene Umgebung, die Schauplatz eines innereuropäischen Politikwechsels war. Der Raum erschließt sich dabei durch die für Nikolaus Geyrhalter typischen sehr genauen Totalen und in längeren Gesprächen mit Polizisten, Einheimischen, Wanderern, Bauern, Gastwirt/innen und Mautkassiererinnen. Was hier in diesem Sammelbecken politisch-persönlicher Haltungen sichtbar wird, betrifft ganz Europa.

    (Diagonale Pressetext)


    „Die bauliche Maßnahme“ ist meine erste Zusammenarbeit mit Nikolaus Geyrhalter. Nach umfangreicher Vorarbeit meiner Kollegin Emily Artmann hatte ich die Ehre, den Final Cut des Films anzufertigen. Die Arbeit mit Geyrhalters präzise komponierten Bildern war eine spannende neue Erfahrung. Trotz der großen Menge an Rohmaterial konnte ich mich aufgrund der Klarheit seiner Bilder gut und schnell zurechtfinden, ein Eindruck, den ich bei keinem anderen Projekt so stark empfunden habe.
    „Die bauliche Maßnahme“ feiert am Mittwoch, dem 14.03.2018 (um 13.30h im KIZ Royal) im Rahmen der Diagonale´18 in Graz seine Premiere. Die zweite Vorführung findet am Freitag, 16.03., 20.30h im Schubertkino statt. Ich werde dort sein!

    Mehr zum Film auf Geyrhalterfilm.com und Diagonale´18.


    Alle Fotos ©Nikolaus Geyrhalter